Vitamin C Infusionen 

Vitamin C Hochdosis Therapie 

Alle Vitamine sind „essentiell“, d.h. sie müssen über die Nahrung zugeführt werden, da der menschliche Organismus sie nicht selbst herstellen kann.

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, hat ihren Namen über das Krankheitsbild Skorbut erhalten, die sogenannte „Anti-Skorbut-Säure“. Man hat vor einigen 100 Jahren bei Seefahrern festgestellt, dass durch eine Vitamin-C-haltige Ernährung sich die Krankheit Skorbut verhindern lies.

 

 Was bewirkt Vitamin C im menschlichen Körper?

  • Radikalfänger
  • Stärkung der Immunabwehr
  • Anregung des Entgiftungssystems
  • Leberunterstützend
  • Unterstützt die Blutbildung
  • Verbesserte Wundheilung
  • Erhöhte Resorption und damit bessere Verwertung von Eisen
  • Kollagenaufbauend, unterstützt somit Knochen und Gewebe
  • Stoffwechselprozesse im Hormon- und Nervensystem werden unterstützt

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 100mg Vitamin C für einen gesunden Erwachsenen.

Diese Menge lässt sich durchaus über eine gesunde, frischkosthaltige Ernährung realisieren.

Der tägliche Bedarf steigt jedoch mit zunehmenden Belastungen.

 

Der Vitamin-C-Bedarf ist erhöht bei folgenden Personengruppen

  • Dialysepatienten
  • Rauchern
  • Hochleistungssportlern
  • Freizeitsportlern
  • Flugpersonal, Vielflieger
  • Schulkinder
  • Senioren
  • Strenge Vegetarier
  • Personal in Bestrahlungs- und Röntgeneinrichtungen
  • Menschen, die verstärkt Noxen ausgesetzt sind

 

Erhöhter Vitamin-C-Bedarf in besonderen Lebenssituationen bzw bei speziellen Beschwerdebildern 

  • Infektionskrankheiten
  • Entzündliche Erkrankungen
  • Vor und nach Operationen
  • Allergien
  • Arteriosklerose
  • Dauerstress (körperlich als auch psychisch)
  • Leberbelastungen
  • Alkoholabusus
  • Schwangerschaft und Laktation
  • Fehl- und Mangelernährung
  • Intestinale Malabsorption ( = erschwerte Nährstoffaufnahme über den Darm)

 

Medikamentenwirkstoffe, die zu einem gesteigerten Vitamin-C-Bedarf führen

  • Orale Antikonzeptiva (Pille)
  • Barbiturate (Narkosen und Antiepileptika)
  • ASS
  • Corticoide
  • Antibiotika
  • Calcitonin (bei Behandlung von Osteoporose)
  • Antidepressiva

 

Was sind die Vorteile einer Hochdosis-Vitamin-C-Infusion?

Eine Hochdosis-Vitamin-C-Infusion kann prophylaktisch aber auch bei akuten Erkrankungen eingesetzt werden.

Da der gesunde menschliche Darm lediglich ca 3g Vitamin C pro Tag aufnehmen kann, ist eine orale Gabe entsprechend begrenzt.

Sollte der Bedarf jedoch erhöht sein, empfiehlt sich aus therapeutischer Sicht die Vitamin-C-Zufuhr als Infusion.

Eine weitere Indikation ist eine geschädigte Darmschleimhaut da so eine intestinale Resorption eingeschränkt ist.

 

Kontraindikationen bzw für wen ist die Vitamin C Hochdosis Infusion NICHT geeignet 

  • Patienten, die Heparin oder Cumarinderivate wie Marcumar etc zur Thromboseprophylaxe einnehmen, da Vitamin C möglicherweise die Wirkung der Medikamente beeinflusst
  • Netzhautblutungen
  • Hämochromatose (Thalassämie)
  • Natriumreduzierte Diät (da eine Vitamin C Infusion in 0,9%iger NaCl-Lösung verabreicht wird)

 

 

Wenn Sie Fragen zur Hochdosis-Vitamin-C Infusion haben berate ich Sie gerne individuell

 

Vitamin-C-Gehalt in Obst- und Gemüsesorten je 100 g (nach absteigendem Vitamin-C-Gehalt geordnet):

·       Buschpflaume 2300–3150 mg[16]

·       Camu-Camu 2000 mg

·       Acerolakirsche 1300–1700 mg

·       Hagebutte 1250 mg

·       Guave 300 mg

·       Sanddornbeere 200–800 mg

·       Schwarze Johannisbeere 177 mg[14]

·       Petersilie 160 mg

·       Grünkohl 105–150 mg

·       Rosenkohl 90–150 mg

·       Brokkoli 115 mg[14]

·       Paprika 100 mg

·       Vogelbeere (Ebereschenfrucht) 98 mg

·       Spinat 50–90 mg

·       Kiwi 80 mg

·       Erdbeere 50–80 mg

·       Zitrone 53 mg

·       Orange (Apfelsine) 50 mg[14]

·       Passionsfrucht 30–50 mg

·       Rotkohl 50 mg

·       Apfelbeere 10–50 mg[17]

·       Weißkohl 45 mg

·       Mango 39 mg

·       Tomate 38 mg

·       Heidelbeere 22 mg

·       Ananas 20 mg

·       Sauerkraut 20 mg

·       Kartoffel 17 mg[14]

·       Avocado 13 mg

·       Cranberry 13 mg

·       Apfel 12 mg

·       Banane 10–12 mg

·       Pfirsich 10 mg

·       Zwiebel 7 mg

·       Birne 5 mg

Vitamin-C-Gehalt in tierischen Produkten je 100 g (nach absteigendem Vitamin-C-Gehalt geordnet):

 

 

Quelle d. Tabelle: Wikipedia

 

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